Restrukturierung die Erste, die Zweite – Wenn Restrukturierung zur Daueraufgabe wird – Impulse im September 2026

Die üblichen Muster einer Restrukturierung

Im Äusseren verschärft sich die wirtschaftliche Lage: fallende Umsätze, steigende Kosten, sinkende Gewinne. An einem bestimmten Punkt wird klar: Die Situation erholt sich nicht von allein, sie stabilisiert sich nicht. Es wird Zeit zu handeln – und es müssen schnell Massnahmen her – denn die Zeit drängt

 

Die Zeit der Analysen, der Veränderungen

Die Überlegungen starten. Erste Konzepte zur Kostenreduktion (meist Stellenabbau), Budget Kürzungen werden erstellt, Projekte stoppen, neue Umsatzmodelle geprüft und neue Kredite werden eruiert. Meist folgt nun die Entscheidung, externe Berater hinzuzuziehen.

 

Die Berater erarbeiten mit den Unternehmen die neuen Restrukturierungspläne, dokumentieren die Massnahmen und bereiten Soll-/Ist-Analysen, Berechnungen sowie Berichte vor. Alles klingt logisch. Die schwierigen Entscheidungen werden getroffen und umgesetzt. Doch die Einschnitte einer Restrukturierung treffen das Unternehmen und seine Mitarbeiter hart – sie hinterlassen deutliche Wunden bei allen Beteiligten, im Jetzt und in der Zukunft.

 

Das erste Jahr – und dann?

Das erste Jahr ist geprägt von der Umsetzung der vielen Änderungen und Einarbeitung in die neuen Berichte mit ihren Soll-/Ist-Vergleichen. Energetisch bedeutet das: Abschiede, neue Strukturen, neue Aufgaben. Das Leben geht weiter.

Ab dem zweiten Jahr bemerkt man jedoch oft, dass sich Teile der Pläne nicht mehr eins zu eins anwenden lassen – bedingt durch Veränderungen im wirtschaftlichen Kontext des Unternehmens. Es folgt eine Justierung, um weiterhin die zu erzielenden Einsparungen zu berechnen und zu berichten. Grmpf…..so fühlt sich das an – immerhin, wir glauben weiterhin an unsere geplante Veränderung.

Doch bald erkennen wir: Das reicht nicht mehr.

Die nächsten Überlegungen für Verbesserungen starten. Und am Ende? Benötigen wir die nächste Restrukturierung. Dabei war die letzte erst vor etwa zwei bis fünf Jahren.

Nur: wenn die letzte Restrukturierung erfolgreich war – wieso brauchen wir jetzt schon wieder eine?

 

Traurige Beispiele von sich wiederholenden Restrukturierungen (teilweise mit/ohne Insolvenz) sind:

  • Galaria :2020 / 2022 / 2024 und erneut in der Fast-Insolvenz 2026
  • Volkswagen 2023 und die drastische Verschärfung 2025-2026
  • Vodafone 2020 bis 2022 und die Radikalsanierung 2024 bis 2026

 

Resumee: Was haben wir übersehen?

Sie kennen ganz sicher Ihre Schmerzpunkte, wie zu hohe Warenbestände, zu geringe Margen, zu hohe Kosten, zu viele Mitarbeiter….

Doch STOPP: Was haben wir bisher übersehen? Wo hätten wir bereits verändern oder anpassen sollen?

 

Wo fehlt Ihnen die Transparenz, um schneller erfolgreiche Justierungen im Unternehmen vorzunehmen? Was können Sie unterjährig verbessern, um die Firma kontinuierlich zu optimieren – anstatt zu warten, bis die nächste grosse Restrukturierung alternativlos wird?

 

Der Leading in Balance®-Impuls: Warum Restrukturierung ein neues Mindset braucht

Wenn eine Restrukturierung zur Daueraufgabe wird, liegt das selten an den Zahlen, sondern am kollektiven Mindset. Wer im System steckt, verharrt in der Krise meist unbewusst im „Mangelmodus“ – man sieht nur noch Probleme, Kosten und Risiken.

Eingesetzte externe Berater und Interim Manager bringen an dieser Stelle einen oft unterschätzten Erfolgsfaktor mit: Ein Mindset der Fülle. Sie kommen frei von den Altlasten der Krise, getragen von positiven Erfahrungen und dem festen Glauben an eine erfolgreiche Neuausrichtung. Erst dieser Shift von der Problem- zur Chancenfokussierung löst die inneren Blockaden des Unternehmens und macht den Weg frei für echte, nachhaltige Stabilität.